Essbare Stadt Mühlhausen - Die ganze Stadt ein Garten
- Essbare Stadt Linz

- 8. Juli
- 2 Min. Lesezeit
Immer mehr Städte und Gemeinden finden ihren Weg zum Thema der "Essbaren Stadt" oder "Essbaren Gemeinde". Zu recht. Sie fördert über den Weg des Essbaren zu Bewusstsein und Gemeinschaftssinn und führt in Eigenverantwortlichkeit, Achtsamkeit und Selbstwirksamkeit.
Essbare Stadt Mühlhausen
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Auf brachliegenden Flächen werden in der Essbaren Stadt Mühlhausen kleine Beete und Felder für Nutzpflanzen angelegt, um die Einwohner für diese neue Idee zu begeistern.
Zunächst wurden zum Thema "500 Jahre Bauernkrieg" drei Bauerngärten angelegt. Gegessen soll das gemeinsam bei einem Fest im September.
In England gibt es bereits seit 2008 die erste "Essbare Stadt" (>>>Todmorden, wir haben bereits darüber berichtet). In Deutschland soll es bereits an die 100 Städte geben, die mitmachen - allen voran die "Essbare Stadt Andernach" (>>> Andernach)
Im kommenden Jahr sollen mit Hilfe der Stadtverwaltung weitere brachliegende Flächen bepflanzt werden. Dafür braucht es allerdings noch zahlreiche enthusiastische Mitwirkende, die den Grundgedanken und die Vision nicht nur verstehen, sondern auch aktiv mittragen.
Fläche für Fläche in die Ernte
Nach dem Motto „Fläche für Fläche in die Ernte“ verwandelt dieses Pilotprojekt ungenutzte Grünräume in produktive, essbare Landschaften. Schritt für Schritt bepflanzen Nachbarn* und Freiwillige brachliegende Beete mit regionaler, ökologischer Nahrungspflanzen – von Wildkräutern bis Gemüsegewächsen.
Wozu?
Die Initiative schafft direkten Zugang zu gesunden Lebensmitteln, fördert Biodiversität und stärkt das Gemeinschaftsgefühl im Quartier. Zudem bietet sie Raum für Umweltbildung im Alltag: Wer pflegt, gestaltet und erntet, lernt Verantwortung und ökologisches Denken.
Jeder ist gefragt und willkommen
Jeder kann mitmachen – ob als Gärtner*, Planer* oder Erntehelfer*. Ein Stadtprojekt, das aus vielen kleinen grünen Inseln wächst und Gemeinschaft erblühen lässt.
Die Essbare Stadt Mühlhausen in Stichworten
Quelle: Projektflyer – Stand Mai 2024

Zielsetzung
Brachliegende, wenig genutzte oder verwilderte Grünräume in der Stadt werden nachhaltig in produktive, grüne Flächen umgewandelt. Ziel ist, Beet für Beet essbares Grün in die Nachbarschaft zu integrieren.
Projektansatz
Fläche für Fläche: Schrittweise Umwandlung – nicht alles auf einmal, sondern kontinuierlicher Ausbau.
Nachhaltigkeit im Fokus: Ökologisch wertvolle Pflanzen und naturnahe Bewirtschaftung stehen im Vordergrund.
Bürgernah und partizipativ: Freiwillige und Nachbar*innen gestalten, pflegen und ernten gemeinsam.
Mehrwert
Regionale Versorgung mit frischen, gesunden Lebensmitteln.
Förderung der Biodiversität in urbanen Gebieten.
Stärkung der Gemeinschaft durch gemeinschaftliche Gartenarbeiten.
Umweltbildung in der Praxis – Lernen durch Tun.
Quellen:
*Wir nehmen bewusst nicht an der Gendersprache teil, da sie aus unserer Sicht den Blick zu sehr von den Inhalten ablenkt. Die verwendete Form ist von uns geschlechtsneutral verwendet.





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